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Indian Paradise

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INDIAN PARADISE ( Winter 2013/14 ) jetzt viele neue Schmuckstücke eingetroffen.

Schmuck ist nie nur Schmuck. Schmuck hat viele Funktionen. Er zeigt Zugehörigkeit oder Rebellion, unterstützt unsere Launen und manchmal tarnt er sie auch. Er hilft, uns zu verändern, oder dabei zu bleiben, was wir sind. Schmuck hatte aber immer auch ganz handfeste Funktionen. So war er in Indien traditionellerweise auch dafür da, ihre Trägerin für Krisensituationen materiell abzusichern. Eine wichtige Rolle spielten deswegen Elemente aus Edelmetall, die man in schlechten Zeiten einschmolz, um sie zu Geld machen zu können. In der traditionellen Handwerkskunst entstanden in Indien deswegen viele Schmuck-Arten, in deren Mittelpunkt prägnante Metall-Objekte stehen, die von bunten Steinen verziert werden. Besonders bei Schmuck, der bei rituellen Festen getragen wird, sind diese Elemente frei beweglich in Ketten eingehängt, so dass sie umher baumeln und gegeneinander schlagen: Es ist Schmuck, der nicht nur für die Augen, sondern auch für die Ohren gemacht ist.

Die Kollektion „Indian Paradise“ basiert auf diesen Besonderheiten. Basis sind Metall-Stücke mit detailverliebten ornamenthaften Strukturen. Die reliefartige Optik wirkt ziseliert, also so, als sei das Metall nicht geschnitten oder graviert, sondern ohne Materialverluste mit Hilfe von Werkzeugen verformt. Viele Muster sind schablonenartig, erinnern an Henna-Tattoos; andere wirken beschwörend, und erinnern daran, dass Schmuck in Indien auch dafür eingesetzt worden ist, böse Geister fernzuhalten. Es sind die „tiefen“ Farben der unfacettierten Glassteine und Strass-Steine, die dem Schmuck ein „Gewicht“ geben. Ein Gewicht, das aber durch die baumelnde Beweglichkeit der Steine konterkariert wird und so immer leicht und schwer zugleich ist.